Mittwoch, 18. Februar 2015

Backstreet's back... und ich auch!

Uff... erstmal ein zaghaftes "Hallo" in die Runde. Ich trau mich schon gar nicht mehr hier rein zu schauen. So lange hab ich mich jetzt nicht mehr blicken lassen.
Dieser Blog ist für mich und mein Leben das beste Beispiel wie schnell die Zeit vergeht und wie man zu nichts kommt. Ich wollte eigentlich über unsere veganen Flitterwochen schreiben. Dann war aber so vieles los und ich hab es immer wieder aufgeschoben. In der Zwischenzeit sind immer neue Themen für Blogeinträge dazu gekommen. Ich hab fleißig To-Write-Listen geschrieben und weiter alles auf die lange Bank geschoben. 

Und jetzt sitz ich hier vor dem Laptop und es sind 1,5 Jahre vergangen. Ich sitz auch nur eher zufällig hier. Ich bin seit letztem Samstag krank und heute gehts mir soweit wieder so gut, dass ich mich vor einen Bildschirm setzen kann (bzw. den Bildschirm vor mich setzen kann. Laptop und so). Ich hab von meiner Mama einen Link zu dem veganen Blog ihrer Arbeitskollegin bekommen und als ich das so durchgelesen habe, bekam ich ein bisschen Heimweh nach meinem eigenen Blog. Ohne groß weiter nachzudenken, habe ich mich einfach eingeloggt. Das muss ich schließlich ausnutzen wenn ich jetzt endlich mal den Mut dazu habe, hier herein zu schauen.

Wenn man sich bei Blogger anmeldet, erscheint auf der Startseite eine kleine statistische Übersicht über den Blog. Wie viele Aufrufe insgesamt, wie viele in den letzten Tagen usw. Ich war wirklich überwältigt, als ich gesehen habe, dass immer noch so viele Leute tagtäglich hier rein schauen. Also werde ich mich jetzt mal ran setzen und hier etwas staubwischen und aufräumen. Mir liegt mein Blog natürlich immer noch sehr am Herzen. Momentan ist es von der Zeit die ich habe natürlich mal wieder eher suboptimal. Prüfungsstress, 2 Jobs, eine große Reise die vorbereitet und geplant werden will. Zudem zieht sowohl eine meiner besten Freundinnen weg, als auch mein Bruder und damit auch meine Lieblings-Schwägerin. Es ist also alles auch noch sehr emotional schwierig im Moment. Aber ich freu mich natürlich sehr für alle, wünsche ihnen alles Gute und hoffe, sie werden glücklich und fassen schnell Fuß in ihrer neuen Heimat. Aber da bin ich mir sehr sicher. :-)

So und um den Kreis wieder zu schließen: Ich bemühe mich, trotz der bevorstehenden turbulenten Zeit diesem Blog wieder ein bisschen Leben einzuhauchen und mich zu bessern.


Besonders interessant finde ich auch immer noch den Bereich "Vegane Hochzeiten". Wir kriegen auch heute immer noch regelmäßig zu hören, wie schön unsere Hochzeit war. Kein Mensch beschwert sich, weil er damals an einem Abend kein Fleisch bekommen hat. Ich weiß noch, wie unsicher wir uns fühlten, als wir diese Entscheidung gefällt haben und möchte deswegen gerne alle  - egal ob erst aktuell in Planung oder bereits verheiratet - dazu einladen, mir eure Hochzeits-Geschichte oder Ideen als Kommentar unter den Post mit meinem Hochzeitsbericht zu schreiben. 


Ich hatte mehrere kleinere und größere Projekte in den vergangenen 1,5 Jahren, die ich gerne nach und nach vorstellen möchte.
Und ich möchte gerne das Konzept etwas umstellen. Also nicht nur in unregelmäßigen Abständen Rezepte posten, sondern auch regelmäßig über andere vegane Themen schreiben und eine Plattform dafür bieten. So ein bisschen wie ich mit den Berichten über unsere vegane Hochzeit schon angefangen habe. Im speziellen hab ich da z.B. an ein paar Reiseberichte gedacht. Wir haben es geschafft, letztes Jahr ein paar Mal raus in die weite Welt zu schnuppern und mussten uns z.B. vegan durch Thailand, London und Prag schlagen.
Ganz brand aktuell wird unsere große Japanreise im März werden. Sobald die Prüfungen rum sind, geht es Mitte März in die wundervolle Welt von Japan und wir erkunden in 4 Wochen mit dem Rucksack das Land und die Leute. Wir freuen uns schon unglaublich und sind sehr gespannt, wie es mit dem Essen klappt. Dazu wird aber sobald die genauere Planung steht ein extra Vorbericht geschrieben. So viel erstmal dazu als kleine Vorschau.

Wie genau dieses Konzept letztendlich ausschauen wird, muss ich mir noch überlegen. Der Schwerpunkt bleibt natürlich bei den Rezepten.

Das wars jetzt erstmal als kleines Lebenszeichen meinerseits. Es ist doch etwas mehr Text geworden als geplant. Aber nur ein halbherziges "Ich bin zurück" und FERTIG wäre der ganzen Sache auch nicht gerecht geworden.

Ich wünsche euch noch einen wundervollen Tag und freu mich, von euch zu hören!
Eure Chiri 

Dienstag, 3. September 2013

Erdbeer-Milchshake

Im Sommer ist Erdbeerzeit und bei der Hitze tut ein eisgekühlter Drink so richtig gut. Das Leinöl ist in dem Fall dafür da, den Sojageschmack des Naturjoghurts etwas zu neutralisieren. Davon abgesehen ist es natürlich auch noch richtig gesund! ;-)
Richtig kalt und etwas durch gezogen schmeckt der Erdbeerdrink noch besser. Auch wenn ich persönlich ihn am liebsten gleich aus dem Messbecher trinken würde.






Zutaten:
500g Erdbeeren
250ml Sojamilch/Vanilledrink
150g Sojajoghurt natur
25g Agavendicksaft
1/2 TL gemahlene Vanille
1/2 TL Leinöl


Zubereitung:
1. Erdbeeren waschen und putzen. Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer pürieren. Kalt stellen. 

Guten Appetit!

Mittwoch, 28. August 2013

Haferflocken-Karamell Cookies

Heute Abend gibt es für den kleinen (wobei langsam eher schon ausgewachsenen...) Süßhunger Haferflocken-Karamell Kekse. Es hat seinen Zweck erfüllt und die Ersten direkt aus dem Ofen taten schon gut. ;-)




Zutaten:
100ml neutrales Öl
160g Rohrohrzucker
120ml Haselnussdrink
110g Weizenmehl
2 TL Backpulver
1/3 TL Natron
1 Pck Vanillezucker
1 Prise Salz
200g grobe Haferflocken
40g feine Haferflocken

Zubereitung:
1. Die Hälfte der groben Haferflocken in einer Pfanne ohne Fett anrösten und in eine große Schüssel geben. 

2. 4 EL vom Zucker in einem Topf karamellisieren lassen. Öl und Haselnussdrink dazu geben und kurz erhitzen. 

3. Alle Zutaten mischen und auf ein Backblech mit zwei Teelöffeln Häufchen setzen. 
Bei 200°C für 10-15 Minuten goldbraun backen.

Guten Appetit!

Schoko Crossies

Nächste Woche stehen meine Prüfungen an und in der Woche drauf die von Mr. Variety. Wir befinden uns also in der absoluten Lernhochphase, in der wir irgendwie nur noch am Essen sind. Gestern Abend war wiedermal Fußball-Abend und weil es momentan ja nicht wirkliche Sommertemperaturen hat, nutzte ich die kalten Außentemperaturen zum aushärten von Schoko Crossies.  Lecker! Schoko Crossies sind für mich ja immer ein bisschen mit Kindheits- /Teenagererinnerungen verbunden
 Damals übernachtete ich meistens Freitag bei meiner damaligen besten Freundin. Nachmittags kauften wir im nahen Supermarkt alles ein, was wir für den Abend so brauchten. Mit dabei waren IMMER Rittersport Smarties,ezzo Mix und Schoko Crossies. Nur gesunde Sachen ;-)
Mittlerweile würde ich das alles nicht mehr kaufen und mach mir die Schoko Crossies lieber selbst - geht im übrigen auch echt fix!
 Aber erinnern tu ich mich gern an damals!





Zutaten:
100g Zartbitterschokolade
8 EL Cornflakes
1 EL Mandelblättchen
1/2 TL Zimt
1 TL Agavendicksaft (Nach belieben)


Zubereitung:
1. Schokolade im Wasserbad schmelzen und mit den restlichen Zutaten mischen.

2. Mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf ein Backblech setzen und für 1 Stunde kalt stellen.


Guten Appetit!

Montag, 26. August 2013

Linguine mit Gemüse-Ragu

Gestern Abend gab es wieder gefüllte Zucchini.  Für die Füllung hatte ich wohl irgendwie etwas zu viel eingekauft und so wurden heute Mittag die Reste verwertet. Entstanden ist eine leckere Nudelsoße. 



Zutaten:
500g Linguine
1 Zucchini
5 Tomaten
1 Karotte
150g Räuchertofu
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
159g Tomatenmark
4 El Öl
Salz
Pfeffer


Zubereitung:
1. Nudeln in ausreichend Salzwasser bissfest garen. Räuchertofu in kleine Würfel schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und Räuchertofu darin knusprig braten.

2. Karotten, Zwiebeln und Knoblauch fein schneiden und zu dem Räuchertofu geben. 

3. Tomatenmark untermischen. Zucchini und Tomaten waschen und in kleine Würfel schneiden. Alles dazu geben und mischen. 

4. Soviel Nudelwasser dazugeben bis ausreichend Soße entstanden ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Nudeln abgießen und mit der Soße vermischen. 5 Minuten ziehen lassen und servieren.


Guten Appetit!

Freitag, 23. August 2013

Gefüllte Zucchini

Ich war gestern Abend zu Besuch bei einer Freundin und wir haben uns zusammen was feines zu Essen gekocht. Mit einem Stapel veganen Kochbücher im Schlepptau entschieden wir uns für gefüllte Zucchini nach Attila Hildmann. Wir bekamen allerdings beim Einkaufen nicht alle Zutaten und so improvisierten wir und wandelten das Rezept etwas ab.



Zutaten:
2 Zucchini
100g Tomatenmark
1 Tomate
100g Räuchertofu
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehen
1TL Agavendicksaft
3 EL Mandelmus
2 EL Zitronensaft
40ml Mineralwasser
Salz, Peffer



Zubereitung
1. Räuchertofu klein würfeln und in etwas Öl scharf anbraten.

2. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein schneiden. Zum Räuchertofu in die Pfanne geben und kurz mit braten.

3. Tomatenmark dazugeben und etwas karamellisieren lassen. Achtung: nicht zu dunkel werden lassen!

4. Tomate waschen, in Stücke schneiden und ebenfalls in die Pfanne geben. Alles vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Zucchini waschen, halbieren und mit einem Löffel etwas aushöhlen.  Das Fruchtfleisch klein schneiden und unter die Füllung mischen.

6. Zucchini füllen. Mandelmus, Zitronensaft und Wasser mischen, bis eine dickflüssige Masse ensteht. Salzen und über die gefüllten Zucchini geben.

7. Das Ganze bei 200°C für ca. 10-15 Minuten backen, bis das Mandelmus leicht gebräunt ist.

Guten Appetit!

Sonntag, 18. August 2013

Unsere vegane Hochzeit


Unsere Prüfungen stehen ja nun kurz vor der Tür, aber ich habe nun endlich ein bisschen Zeit gefunden, um einen kleinen Bericht zu unserer veganen Traum-Hochzeit zu schreiben. 
Das Wetter war absolut perfekt. Wir hatten blauen Himmel, herrlichsten Sonnenschein bei bestimmt 34°C und es wehte eine leichte Brise. Für die Gäste hatte ich im Vorfeld Holzfächer bestellt, die vor der Kirche und später auf der Location verteilt wurden. Das kam sehr gut an und war wirklich perfekt bei den Temperaturen.
Wie schon in meinem Vorbericht angekündigt, haben wir versucht, unseren Traum von einer veganen Hochzeit umzusetzen. Für uns war dieser Punkt sehr wichtig. Die meisten Gäste wussten inzwischen, dass wir vegan Leben. Für diese war es deshalb keine große Überraschung, dass auch unsere Hochzeit so gut es geht vegan ausgerichtet werden sollte. Sicherheitshalber - und auch um etwaige Kommentaren jeglicher Art am Hochzeitstag selber zu vermeiden - kündigten wir unsere Pläne bereits in der Einladung in unserem Hochzeits ABC an. So konnte sich jeder darauf einstellen und wir mussten uns keine enttäuschten Gäste anhören, die sich sooo auf ein schönes Stück Fleisch gefreut haben. Es war also quasi eine win-win Situation für beide Seiten.

Die Bilder in diesem Bericht stammen (bis auf zwei Ausnahmen) alle von unserem tollen Fotografen, dem ich auch an dieser Stelle noch einmal unseren Dank aussprechen möchte! Danke für die großartigen Bilder und deine Unterstützung!

Aber jetzt chronologisch unser Hochzeitsbericht!


Die Ringe
Wir haben uns für schlichte Goldringe entschieden. Sie sind außen an der Oberfläche matt und innen, sowie außen am Rand hoch glänzend poliert.
Unsere Ringe holten wir 3 Tage vorher vom Juwelier ab. Sie sind einfach super schön und wir freuen uns jedes Mal darüber wenn wir sie anschauen und am Finger sehen.


Vormittags-Snack
Wir wollten ja unbedingt alles an einem Tag machen, das hieß: 
Morgens ging es los mit dem Standesamt und um 12 Uhr fing die kirchliche Trauung an. In der Zwischenzeit musste der kleine Kreis an Standesamt-Gästen kulinarisch versorgt werden - während ich anderweitig hergerichtet wurde. Diese Aufgabe übernahmen meine Großeltern und so wurde für die ca. 20 Personen bei Ihnen im Garten ein kleines Buffet mit kalten veganen Speisen vorbereitet. Es gab u.a. Spinat-Tofu-Rollen in Yufka-Teig, Flammkuchen mit Gemüse belegt, verschiedenes Gemüse in Tomatensoße zum dippen, Brot, Zimtschnecken. Das wurde alles bereits vorher zubereitet und musste nur schön angerichtet werden.
Vegane Vormittagsversorgung: Check!

Snack nach der Kirche "To-Go"
Weiter ging es um 12 Uhr mit der Kirche. Die Trauung dauerte knapp 40 Minuten und wurde von unserer Pfarrerin wirklich sehr schön und persönlich gestaltet. Für nach der Kirche haben wir für unsere Gäste einen kleinen Snack vorbereitet. Kaffee und Kuchen sollte es erst gegen 15:30 Uhr geben, da brauchten wir natürlich eine kleine Zwischenmahlzeit zur Stärkung.
Hierfür hatten wir Kisten mit 0,5L Flaschen Mineralwasser und Körbe mit selbstgemachtem Hummus und Brezen aufgebaut. Für den Hummus hatte ich kleine Marmeladengläschen besorgt, die auslaufs-sicher verstaut werden konnten. Das alles bereitete ich 2 Tage vorher zu und lagerte es kühl im Keller. Für ca. 80 Gäste hatte ich 50 Gläser vorbereitet und es sind noch ein paar wenige übrig geblieben. Dazu gab es 150 Brezen vom Hofpfister (die sind mit veganer Margarine gemacht und natürlich Bio).
Dieser Snack wurde von den Gästen ausgesprochen gut angenommen und alle waren begeistert.

Sektempfang
Zum Sektempfang gab es eine frisch gemachte Melone-Minz Bowle, die bei Bedarf mit Prosecco aufgegossen werden konnte. Die Bowle war von den Zutaten her vegan (alle Säfte waren dort von Perger und somit generell auch vegan) und für den Prosecco musste man im Vorfeld sich natürlich schlau machen.
Check!


Kaffee und Kuchen
Ich hatte es bereits in dem Vorbericht gesagt, wir hatten neben unserer veganen Hochzeitstorte auch 6 nicht veganen Kuchen. Das war für uns natürlich schade, ließ sich aber leider nicht anders machen. Wenigstens waren es Eier und Milch vom eigenen Bio-Betrieb der wirklich sehr löblich geführt wird (ohne hier jetzt Diskussionen auszulösen).
Zum Kaffee wurde auch Sojamilch gereicht.





Die Hochzeitstorte



Nun zum wichtigsten Teil der Kuchentafel - die Torte. Wir hatten eine 4-stöckige Torte in den Farben weiß und rot. Diese holten wir einen Tag vorher ab und brachten sie zur Location, damit wir sie nicht am Hochzeitstag selber durch die Gegend fahren mussten, Als wir sie abholten war ich anfangs ein kleines bisschen enttäuscht. Sie war deutlich kleiner, als ich es mir vorgestellt habe. Dazu muss ich allerdings auch zugeben, dass ich sie mir wohl etwas unverhältnismäßig groß vorstellte. Auch von der Dekoration war sie anders, als wir es abgesprochen hatten. Sie war absolut bezaubernd und die Gäste fanden sie sehr schön, aber wir hatten sie uns einfach anders vorgestellt. Nichtsdestotrotz war sie sehr lecker. Bei den 4 Stockwerken haben wir uns für folgende Füllungen entschieden:
 


1.      Stock:   Schokolade
2.      Stock:     Himbeere
3.      Stock:          Zitrone
4.      Stock:   Schokolade


Es hat super lecker geschmeckt und auch die Gäste waren total begeistert. Wir bekommen immer noch Komplimente für die tolle Torte. Am Hochzeitstag selber hat mir Schokolade am besten geschmeckt. An den Resten haben wir noch 2 Tage lang gegessen und da war Himbeere unser absolute Favorit.
Leckere vegane Hochzeitstorte: Check!


Gastgeschenke

Für unsere Gäste hatten wir eine Kleinigkeit vorbereitet: selbstgemachte vegane Cookies.
Jeder Gast bekam 3 Cookies in einem weißen Organzabeutel und das Rezept dazu.
Das wurde jedem Gast auf seinem Platz im Saal gelegt.
Für Gastgeschenke gibt es ja eine Menge Ideen im Internet/Zeitschriften wovon allerdings auch viele nicht vegan sind. Wir entschlossen uns für Cookies, die für uns allerdings auch eine kleine Bedeutung hatten. So bekam das Ganze wieder eine persönliche Note.



Das Abendessen
Wie bereits gesagt, kündigten wir unsere etwas andere Menüvorstellung bereits in der Einladung an. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir allerdings noch nicht, in welcher Weise ein veganes Menü möglich war und ließen uns deshalb die Möglichkeit eines vegetarischen Menüs offen - natürlich nur für die Gäste, wir hätten das genommen, was vegan möglich gewesen wäre.
Nach einer Absprache mit der Location und den veganen Menüvorschlägen viel uns ein großer Stein vom Herzen: Vegan ist kein Problem. Und so bastelten wir uns aus verschiedenen Menüvorschlägen unser veganes 4 Gänge Menü zusammen.
Ich weiß, ich wiederhole mich, aber auch hier waren die Gäste begeistert. Es hat allen gut geschmeckt, keiner hat sich beschwert oder blöde Kommentare à la "Wo ist mein Fleisch??" gemacht. Von vielen bekamen wir zu hören, dass es ihnen lieber war als ein Fleischmenü. Zum einen, weil es bei den heißen Temperaturen nicht so schwer im Magen liegt und zum anderen, weil es einfach mal was anderes ist als der obligatorische Braten. Wir haben uns darüber natürlich sehr gefreut.
Das Feedback war also durch die Bank weg positiv und viele waren sehr überrascht, was vegan doch alles möglich ist.
Aber jetzt will ich euch nicht länger auf die Folter spannen. Hier ist unser Menü:

1.      Gang:   Rucola mit Pfirsich-Balsamicodressing und Melone

2.      Gang:   Gefüllte Zucchini auf Cous-Cous mit Soja-Minz-Schaum

3.      Gang:   Weißweinrisotto mit Karotten, Spinat und gerösteten Sonnenblumenkernen

4.      Gang:   Beerensüppchen mit Aprikosensorbet


Als Mitternachtssnack hatten wir:       Grünkernchili

Das Grünkernchili wurde in einem großen Topf serviert und jeder konnte sich nach Bedarf immer wieder was holen. Das fand ich persönlich am aller besten (davon gibt es aber leider kein Bild). Das war super lecker und wir waren sehr froh, dass es nochmal was zu essen gab. Auch wenn wir eigentlich den ganzen Tag lang nur gegessen haben. Auch die Gäste waren sehr glücklich darüber. Gerade weil doch auch etwas Alkohol fließt, war es toll, nochmal was herzhaftes, pikantes zwischendrin zu haben.
Aber auch die anderen Gänge waren wirklich ausgezeichnet.
Zum Trinken gab es einen Rotwein und einen Weißwein, die beide vegan waren - das Risotto wurde ebenfalls mit diesem veganen Weißwein zubereitet. Ansonsten gab es natürlich verschiedene Säfte (vegan), Limonaden (u.a. von Now), Bier und Wasser. Alles war Bio und die Now-Limonaden waren der Hit bei den Gästen.
Für die Kinder gab es Nudeln mit Tomatensoße die auch fleißig nachbestellt wurden.


Die Blumendekoration
Unsere Dekoration war ganz wundervoll. Vom Brautstrauß über die Kirche bis hin zur Saaldekoration war es einfach wunderschön. Alles war in rot und weiß dekoriert.



Der Hochzeitstag im allgemeinen
Es war einfach alles super schön. Wir hatten wundervolles Wetter, der Service war unglaublich großartig, unser Programm-Organisator (mein Bruder und Trauzeuge, dem ich an dieser Stelle noch einmal den allergrößten Dank aussprechen möchte! Ohne dich wäre das alles nicht möglich gewesen!! ), der die Beiträge ganz wundervoll koordiniert hat und der dafür sorgte, dass alles reibungslos funktionierte, unsere wundervollen Gäste, die sich so viele schöne Gedanken machten und sich alle so toll miteinander verstanden haben, das Essen, die Torte, die Dekoration, die Location und und und.
Es war einfach alles stimmig und entsprach genau unseren Vorstellungen und Planungen. Das Wort Märchen ist auch des Öfteren gefallen ;-)


Fazit: Projekt vegane Hochzeit: Check!!
Sie war ein riesen Erfolg. Es war die Traumhochzeit für uns und unsere Gäste. Ich kann wirklich nur jeden ermutigen, der mit dem Gedanken einer veganen Hochzeit spielt!
Wie man merkt, bin ich immer noch total geflashed und schwebe auf Wolke 7.

Nächstes Projekt: Vegane Flitterwochen


Ich wünsch euch eine wundervolle (Vorbereitungs-?) Zeit und solltet ihr irgendwelche Fragen haben, schreibt mir einfach!

Liebste Grüße
Eure Chiri


Sonntag, 11. August 2013

Aprikosen-Lavendel Marmelade

Bereits letzte Woche wollte ich dieses Rezept - etwas abgewandelt - für die Aprikosen-Lavendel Marmelade ausprobieren. Leider waren jedoch die beiden benötigten Zutaten - nämlich Aprikosen und Lacendel - am Ökokistentag nicht lieferbar. Diese Woche versuchte ich erneut mein Glück und packte am Donnerstag in totaler Vorfreude meine grüne Kiste  aus. Diese Woche duftete sie absolut herrlich. Neben einem Bund Lavendel war sie auch mit einem Topf Basilikum und einem Bund Pfefferminze bestückt. Die Minze roch so unglaublich gut und intensiv, dass ich mich sofort an unseren Marokko Urlaub erinnert fühlte, in dem wir den leckeren marokkanischen Pfefferminztee kennen und lieben lernten. Ich hätte meine Nase die ganze Zeit in dieses grüne Büschel rein hängen können.
BTT: Ich hatte bereits am Freitag bei Facebook ein Bild mit den Zutaten zu diesem Rezept gepostet. Da wartete ich noch voller Spannung auf das Ergebnis. Ich hatte auch leider nur nich die Hälfte des benötigten Gelierzuckers zuhause und hatte etwas Angst vor der Konsistenz. Gestern zur Mittagsbrotzeit wurde dann endlich das Gläschen geöffnet und mit frischem Baguette getestet.
Unser einstimmiges Fazit: Unglaublich lecker! Die Marmelade ist wunderbar fruchtig, nicht zu süß und so schön gekühlt mit dem Hauch von Lavendel auch richtig schön erfrischend. Für uns eine der besten Marmeladen. Nächste Woche wird nochmal Nachschub gekocht. Die Konsistenz ist im übrigen auch prima geworden.






Zutaten:
1kg Aprikosen
7 Zweige Lavendel
300g Gelierzucker 2:1
100ml Zitronensaft

Zubereitung:
1. Aprikosen waschen, entkernen und vierteln.

2. Lavendelblüten vom Stängel trennen und zu den Aprikosenvierteln geben. Gut vermischen und für eine halbe Stunde ziehen lassen.

3. Alles fein pürieren und in einem Topf mit dem Gelierzucker zusammen aufkochen. Für 5 Minuten köcheln lassen. 

4. Zitronensaft dazu geben und für weitere 10 Minuten kochen.

5. Noch heiß in saubere Gläser füllen, verschließen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen.  Anschließend auskühlen lassen und kühl und dunkel lagern. Am besten 1-2 Tage ziehen lassen und frisch gekühlt genießen. 




Guten Appetit! 

Freitag, 12. Juli 2013

Weiße Bohnen-Kichererbsen-Salat

Dieser Salat lässt sich - wenn die nötigen Konserven vorrätig sind - schnell und einfach zubereiten. Es geht aber natürlich auch im DIY und man kann die Kichererbsen und Bohnen selbst einweichen und gar kochen. Je nachdem, wie spontan man den Salat braucht. Kichererbsen und dicke Bohnen hab ich immer eingeweicht auf Lager. So ist man für spontan Grilleinladungen oder für italienisch Vorspeisenteller immer gut gerüstet! Am besten gibt man ihm noch etwas Zeit zum durchziehen. Hier sollte man jedoch mit der Knoblauchmenge aufpassen. Je nachdem wie viel vorher der Salat zubereitet wird, eventuell die Knoblauchmenge reduzieren.

 
Zutaten:
1 Glas eingeweichte Kichererbsen

1 Glas eingeweichte weiße riesen Bohnen
1-2 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer

Olivenöl


Zubereitung:
1. Kichererbsen und Bohnen in in Sieb schütten, etwas trocken schütteln. In eine Schüssel geben.

2. Knoblauch fein schneiden und zusammen mit dem Olivenöl unter die Bohnen mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf können noch Kräuter wie z.B. Petersilie dazu gegeben werden.

Guten Appetit!

Mittwoch, 10. Juli 2013

Herzhafter Aufstrich

Zu diesem Aufstrich will mir nicht so richtig ein passender Name einfallen. "Tofu-Paprika-Aufstrich" würde zwar passen, weil es aus Tofu und Paprikapulver u.a. besteht, aber halt gar nicht danach schmeckt. "Fleischpflanzerl-Aufstrich" weil es total danach riecht (ist aber nur meine Assoziation), aber das natürlich nicht drin ist. Oder halt einfach ein sehr herzhafter Aufstrich der einfach lecker schmeckt. Schmeckt durch gezogen, nach 2-3 Tagen noch besser und kann als Obatzder Alternative im Biergarten zu Brezn oder mit Semmeln/Brot gegessen werden. Also veganer Obatzder wird dieses Rezept teilweise übrigens auch angepriesen. Schmeckt aber unserer Meinung gar nicht danach, weswegen ich der Meinung bin, dass die Bezeichnung automatisch eher spezielle Geschmackserwartungen hervor ruft. Nichtsdestotrotz natürlich sehr lecker!
Das Rezept selbst ist aus dem veganen Ox-Kochbuch.



Zutaten:
300g Natur Tofu
60g Cashewnüsse
70g vegane Margarine
2,5 EL Hefeflocken
2 TL Paprike Edelsüß + mehr zum dekorieren 
2 EL vegane Mayonaise
1 TL Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer

1 Zwiebel


Zubereitung:
1. Tofu mit einer Gabel grob zerdrücken. Cashewnüsse im Mörser fein mahlen.

2. Alle Zutaten bis auf die Zwiebel in ein hohes Gefäß geben und mit einem Stabmixer pürieren. Sollte das Ganze noch zu fest sein, noch etwas Mayonaise oder Margarine dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Die Zwiebel schälen und fein hacken.  Den Aufstrich in eine Schüssel geben, mit Paprikapulver bestreuen und mit Zwiebeln garnieren. 

Guten Appetit!